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	<title>VBAD e.V. &#187; Demenz</title>
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	<description>Im Vertrauen auf einen guten Weg</description>
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		<title>Betreuter Urlaub für Alzheimer Kranke und ihre pflegenden Angehörigen</title>
		<link>http://vbad.de/2011-12/betreuter-urlaub-fuer-alzheimer-kranke-und-ihre-pflegenden-angehoerigen/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 19:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, David Decker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der &#8220;Betreute Urlaub&#8221; hat seine feste Heimat seit 1998 in Tarnewitz/Ostseebad Boltenhagen an der mecklenburgischen Ostseeküste gefunden. Er wird von der CKJS gGmbH, einer gemeinnützigen Gesellschaft angeboten. Die Hotelanlage &#8220;Tarnewitzer Hof&#8221; wurde großzügig erweitert und umgebaut, so dass mehr barrierefreie Appartements angeboten werden können. Zur Entlastung wird Pflege und Betreuung der erkrankten Angehörigen angeboten. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.betreuter-urlaub-tarnewitz.de/" title="Betreuter Urlaub in Tarnewitz ..." target="_blank" class="liexternal">&#8220;Betreute Urlaub&#8221;</a> hat seine feste Heimat seit 1998 in Tarnewitz/Ostseebad Boltenhagen an der mecklenburgischen Ostseeküste gefunden. Er wird von der CKJS gGmbH, einer gemeinnützigen Gesellschaft angeboten.</p>
<p>Die Hotelanlage &#8220;Tarnewitzer Hof&#8221; wurde großzügig erweitert und umgebaut, so dass mehr barrierefreie Appartements angeboten werden können. Zur Entlastung wird Pflege und Betreuung der erkrankten Angehörigen angeboten. Der Umfang dieses Angebotes kann selbst bestimmt werden in der dazu nötigen Pflegevereinbarung.</p>
<p>Für diese Inanspruchnahme dieses Angebotes ist eine Bescheinigung des behandelnden Arztes erforderlich.</p>
<p>Dieser Betrag kann über die &#8220;Verhinderungspflege“ (§39SGB XI) bei Ihrer Pflegekasse geltend gemacht werden. Bisher wurden bei allen Fahrtteilnehmern, die Pflegeleistungsempfänger sind, in der Häuslichkeit gepflegt werden und entsprechende Anträge bei der Pflegekasse gestellt hatten, diese Kosten erstattet.</p>
<p>**) Hinweis: Stand 01.2011 Änderungen zum Frühjahr vorbehalten</p>
<p><strong>&raquo; Weitere Informationen unter: <a href="http://www.betreuter-urlaub-tarnewitz.de/" title="Betreuter Urlaub in Tarnewitz ..." target="_blank" class="liexternal">www.betreuter-urlaub-tarnewitz.de</a></strong></p>
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		<title>Bericht: Wie aus Wolken Spiegeleier werden &#8211; Carolus Horn</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 20:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, David Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Rialto-Brücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Gedanken von den 1. Auer Psychiatrietagen, Juni 2011 Wer seinen Namen nicht kennt, kennt seine Texte: &#8220;Nur Fliegen ist schöner&#8221;, &#8220;Alle reden vom Wetter. Wir nicht.&#8221;, &#8220;Es gibt viel zu tun. Packen wir&#8217;s an&#8221; – alle diese Slogans stammen von Carolus Horn, einem der bekanntesten Werbegraphiker Deutschlands. Carolus Horn starb 1992 im Alter von 71 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Gedanken von den 1. Auer Psychiatrietagen, Juni 2011</h3>
<p>Wer seinen Namen nicht kennt, kennt seine Texte: &#8220;Nur Fliegen ist schöner&#8221;, &#8220;Alle reden vom Wetter. Wir nicht.&#8221;, &#8220;Es gibt viel zu tun. Packen wir&#8217;s an&#8221; – alle diese Slogans stammen von <strong>Carolus Horn</strong>, einem der bekanntesten <strong>Werbegraphiker Deutschlands</strong>. Carolus Horn starb 1992 im Alter von 71 Jahren an der Alzheimer Krankheit. Acht Jahre zuvor hatten sich die ersten Symptome des fortschreitenden Hirnleidens – auch in seinem künstlerischen Schaffen – bemerkbar gemacht.</p>
<p>Die Veränderungen, die Carolus Horn erfuhr, zeigen sich besonders deutlich in seinen &#8220;Rialto-Bildern&#8221;. Das erste Bild von der Rialto-Brücke in Venedig  entstand noch in gesunder Zeit &#8230;</p>
<div id="attachment_260" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://vbad.de/2011-06/bericht-wie-aus-wolken-spiegeleier-werden-carolus-horn/aue-ptage2011-01/" rel="attachment wp-att-260" class="liimagelink"><img src="http://vbad.de/wp-content/uploads/2011/06/aue-ptage2011-01-480x360.jpg" alt="Das erste Rialto-Bild von Carolus Horn (Foto: VBAD e.V.)" title="Das erste Rialto-Bild von Carolus Horn (Foto: VBAD e.V.)" width="480" height="360" class="size-large wp-image-260" /></a><p class="wp-caption-text">Das erste Rialto-Bild von Carolus Horn (Foto: VBAD e.V.)</p></div>
<p>Sein letztes Rialto-Bild malte der Künstler 1988. Zu diesem Zeitpunkt konnte Horn Personen nicht mehr eindeutig erkennen. Sein Stil wird &#8220;naiv&#8221;, ornamental und farbenfroh. Die Wolken, zuvor detailliert und realistisch wiedergegeben, erscheinen nurmehr als schematisierte ovale Gebilde. Mehr und mehr reduzieren sich die Bildelemente; die Malerei wird &#8220;kindlich&#8221; &#8230;</p>
<div id="attachment_261" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://vbad.de/2011-06/bericht-wie-aus-wolken-spiegeleier-werden-carolus-horn/aue-ptage2011-02/" rel="attachment wp-att-261" class="liimagelink"><img src="http://vbad.de/wp-content/uploads/2011/06/aue-ptage2011-02-480x360.jpg" alt="Das letzte Rialto-Bild von Carolus Horn (Foto: VBAD e.V.)" title="Das letzte Rialto-Bild von Carolus Horn (Foto: VBAD e.V.)" width="480" height="360" class="size-large wp-image-261" /></a><p class="wp-caption-text">Das letzte Rialto-Bild von Carolus Horn (Foto: VBAD e.V.)</p></div>
<p>Text des obigen Beitrages: Uni Spiegel, Ausgabe 1/2001, Universität Heidelberg 2001<br />
Fotos: 1. Auer Psychiatrietage am 25.06.2011, aus Vortrag Herr Dr. Eberling, &#8216;Novartis&#8217; (Fotos: VBAD e.V.)</p>
<p>Der Verein VBAD e.V. war an der 2-tägigen Veranstaltung, die vom &#8220;Helios Klinikum&#8221; Aue organsiert wurde, mit vor Ort. Herr Dr. Eberling von Novartis schilderte anhand der Bilder auf sehr anschauliche Weise den Verlauf der Alzheimer Krankheit von Carolus Horn, der „trotz“ seiner Erkrankung bis kurz vor seinem Tod malte.</p>
<p>Fazit von Herrn Dr. Eberling u.a.: Ressourcen entdecken beim Alzheimer kranken Menschen, was ist alles noch möglich, auch wenn die Sprache nicht mehr vorhanden ist &#8230;</p>
<blockquote style="font-size: 1.2em;"><p><em>&#8220;Das Unheimliche ist eigentlich, dass viele die Alzheimer-Kranken für tot erklären, lange bevor sie sterben.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Demenz ist eigentlich ein gelebter Traum &#8230;&#8221;</em></p></blockquote>
<div id="attachment_262" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://vbad.de/2011-06/bericht-wie-aus-wolken-spiegeleier-werden-carolus-horn/aue-ptage2011-03/" rel="attachment wp-att-262" class="liimagelink"><img src="http://vbad.de/wp-content/uploads/2011/06/aue-ptage2011-03-480x360.jpg" alt="1. Auer Psychiatrietage im Juni 2011 (Foto: VBAD e.V.)" title="1. Auer Psychiatrietage im Juni 2011 (Foto: VBAD e.V.)" width="480" height="360" class="size-large wp-image-262" /></a><p class="wp-caption-text">1. Auer Psychiatrietage im Juni 2011 (Foto: VBAD e.V.)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_263" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://vbad.de/2011-06/bericht-wie-aus-wolken-spiegeleier-werden-carolus-horn/aue-ptage2011-04/" rel="attachment wp-att-263" class="liimagelink"><img src="http://vbad.de/wp-content/uploads/2011/06/aue-ptage2011-04-480x360.jpg" alt="Bild, v.l.n.r.: Herr Dr. Eberling Novartis, Holger Beyer VBAD e.V. (Foto: VBAD e.V.)" title="Bild, v.l.n.r.: Herr Dr. Eberling Novartis, Holger Beyer VBAD e.V. (Foto: VBAD e.V.)" width="480" height="360" class="size-large wp-image-263" /></a><p class="wp-caption-text">Bild, v.l.n.r.: Herr Dr. Eberling Novartis, Holger Beyer VBAD e.V. (Foto: VBAD e.V.)</p></div>
<p></p>
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		<title>Alternatives Wohnen für Demenzkranke</title>
		<link>http://vbad.de/2011-04/alternatives-wohnen-fuer-demenzkranke/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 20:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, David Decker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cantou ist eine alternative Wohnform speziell für pflegebedürftige und demenzkranke Menschen. Das Konzept dazu stammt aus Frankreich (cantou = Feuer-/ Kochstelle) und sieht vor, eine familienähnliche Wohn- und Lebenssituation zu schaffen. Ziel ist es, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zwischen Bewohnern, Betreuern und Angehörigen aufzubauen. Gleichzeitig erhalten die Bewohner stets nur das Maß an Hilfe, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Cantou</em> ist eine <a href="http://www.ppm-online.org/verlag/betreuung-teilstationaere-pflege/artikel-lesen/artikel/wohnform-cantou-bei-demenz/" target="_new" class="liexternal">alternative Wohnform</a> speziell für pflegebedürftige und demenzkranke Menschen. Das Konzept dazu stammt aus Frankreich (cantou = Feuer-/ Kochstelle) und sieht vor, eine familienähnliche Wohn- und Lebenssituation zu schaffen. Ziel ist es, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zwischen Bewohnern, Betreuern und Angehörigen aufzubauen. Gleichzeitig erhalten die Bewohner stets nur das Maß an Hilfe, das sie tatsächlich benötigen, so dass die Autonomie des Einzelnen so lange wie möglich erhalten bleibt. Die Persönlichkeiten und Krankheitsstadien der Bewohner werden stets respektiert. So kann sich auch jeder in seinen privaten Wohnraum zurückziehen, der nach eigenen Vorlieben gestaltet werden kann. Eine akzeptierende Haltung gegenüber den Möglichkeiten der Bewohner sorgt für weniger Stress, zugleich wird aber dem Wunsch vieler Patienten nach Normalität entsprochen. Wer sich also einbringen und am Alltagsgeschehen beteiligen will, kann dies tun, es werden jedoch keine Pflichtübungen angeordnet. Soziale Integration statt Isolation ist ein Kernelement in der <a href="http://www.ppm-online.org/verlag/artikel-lesen/artikel/haeusliche-betreuung-bei-demenz/" target="_new" class="liexternal">Pflege Demenzkranker</a>: Die täglichen Begegnungen und gemeinschaftlichen Aktivitäten (z.B. Kochen) fördern die Selbstständigkeit und Zufriedenheit nachweislich.</p>
<p>Auch die Angehörigen haben in der Wohngemeinschaft ihren festen Platz, ihre Beteiligung ist ausdrücklich erwünscht. Auch wenn sich der Gemeinschaftsrat trifft, sind in der Regel die Angehörigen anwesend, um gemeinsame Entscheidungen zu treffen, aber auch Anschluss und regelmäßige Austauschmöglichkeiten zu finden. Das Cantou-Konzept greift dort, wo Angehörige mit der selbstständigen Betreuung überfordert sind und die üblichen Maßnahmen oder eine einfache Heimunterbringung keine ausreichende Lebensqualität versprechen. Der innovative Ansatz wird in Frankreich und den Niederlanden bereits realisiert und es bleibt zu hoffen, dass sich das Konzept auch hier bald mehr durchsetzt.</p>
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		<title>Interview &amp; Pressebericht: Studie weist Wege aus Hilflosigkeit und Isolation</title>
		<link>http://vbad.de/2011-01/interview-pressebericht-studie-weist-wege-aus-hilflosigkeit-und-isolation/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 14:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, David Decker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hilfsangebote für Menschen mit Demenz &#8211; Informationen als Schlüssel Aue/Schwarzenberg. Die Buchstaben stehen eng aneinandergereiht. Auf sechs Seiten beschreibt Marianne Hammerdörfer ihr Leben. Ein Leben, das vollkommen umgekrempelt worden ist. Die Seiten sind gefüllt mit Verzweiflung und Resignation, aber auch mit Rührung und kleinem Glück. Seit Jahren pflegen Marianne Hammerdörfer und ihre Familie aus Zschorlau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Hilfsangebote für Menschen mit Demenz &#8211; Informationen als Schlüssel</h3>
<p><strong>Aue/Schwarzenberg.</strong> Die Buchstaben stehen eng aneinandergereiht. Auf sechs Seiten beschreibt Marianne Hammerdörfer ihr Leben. Ein Leben, das vollkommen umgekrempelt worden ist. Die Seiten sind gefüllt mit Verzweiflung und Resignation, aber auch mit Rührung und kleinem Glück. Seit Jahren pflegen Marianne Hammerdörfer und ihre Familie aus Zschorlau die an Demenz leidende Schwiegermutter.</p>
<p>14.000 Mal ist die Krankheit im Erzgebirgskreis derzeit diagnostiziert, berichtet Holger Beyer vom Verein zur Betreuung der Angehöriger Demenzkranker. Doch die Dunkelziffer sei enorm. Beyer schätzt, dass tatsächlich 25.000 Menschen betroffen sind. Eine Umfrage vom Verein und der Universität der Bundeswehr Hamburg liefert Aufschluss darüber, wie sich das Leben der Erkrankten und deren Angehöriger verbessern lässt.</p>
<p>&#8220;Die Heimplätze reichen bald hinten und vorne nicht mehr aus&#8221;, sagt Beyer. 4000 bis 6000 fehlen im Erzgebirgskreis schon in wenigen Jahren. Umso wichtiger sei, jene zu unterstützen, die ihre erkrankten Eltern, Großeltern, Ehegatten selbst versorgen. Diese Hilfe findet aber nicht leicht ihr Ziel.</p>
<p>Demenz verliert nur zögerlich den Status eines Tabus. Beyer sagt, dass viele Betroffene die Diagnose noch selbst vom Hausarzt erhalten. Doch wer mag so eine Nachricht akzeptieren? Mit den Angehörigen besprechen, was sie bedeutet? Marianne Hammerdörfer weiß das nur zu gut. Als Pflegedienst-Mitarbeiterin ist ihr die Krankheit beruflich vertraut. Doch es ist etwas anderes, ihren Symptomen und Auswirkungen im engsten Umfeld zu begegnen.</p>
<p>Zu erleben, wie die Schwiegermutter Unsummen für dubiose Glücksspiele verschwendet, sich unsinnige Verträge aufschwatzen lässt. Wie sie die eigene Haustür nicht mehr findet. Wie sie schließlich Reden, Essen und Trinken verlernt. &#8220;Es fiel uns unsagbar schwer, Mutti so zu sehen&#8221;, schreibt sie.</p>
<p>Das Leben Angehöriger kreist einzig um den Patienten. Hammerdörfer: &#8220;Es war nur noch ein Zeitplan.&#8221; Sie kennt die Sorge, wie die Leute reagieren, nimmt man sich etwas Zeit für sich: &#8220;Da waren noch die Fragen von lieben Menschen: Könnt ihr sie allein lassen?&#8221; Beyer sagt, der Druck begleitet die Angehörigen in jeder Sekunde.</p>
<p>Nicht selten währt die Pflege ein Jahrzehnt und länger. Hammerdörfer ist froh, dass ihre Familie auf Unterstützung ihrer Arbeitgeber und Nachbarn zählen kann. Mancher aber pflegt Angehörige, abgesehen von Pflegediensten, allein. Dann ist soziale Isolation kein Wunder, sagt Beyer. Seine Studie zeigt, dass Erkrankten wie Angehörigen dennoch geholfen werden kann.</p>
<p>Befragte äußern etwa die Hoffnung, dass Pflegedienste unkompliziert einspringen. Sie wünschen Therapie-Formen wie Ergo-, Musik- oder Tiertherapie. Beyer: &#8220;Das gibt es alles. Die Leute wissen nur nicht, dass es auch häuslich möglich ist.&#8221; Stelle der Medizinische Dienst der Krankenkassen eine erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz fest, stünden den Patienten für solche Angebote zwischen 100 und 200 Euro monatlich zu. Selbst bei Pflegestufe Null. Beyer: &#8220;Eine wirkliche Erhöhung der Lebensqualität.&#8221;</p>
<p>Als Konsequenz der Studie will er im 2010 gegründeten Demenznetzwerk Erzgebirgskreis für mehr Tagespflegeplätze werben. Die Patienten werden morgens abgeholt und abends heimgebracht &#8211; eine gute Sache. &#8220;Aber wer etwa in Johanngeorgenstadt wohnt, findet derzeit das nächste Angebot in Raschau. Bis zu einer Stunde im Kleinbus herumgefahren werden &#8211; das können Sie Demenzkranken einfach nicht zumuten. &mdash; <a href="http://vbad.de/" target="_new" title="Im Internet: vbad.de ..." class="liinternal">Internet: http://vbad.de</a></p>
<p><em>Von Frank Hommel</em></p>
<p><small>Erschienen in der <a href="http://www.freiepresse.de/" target="_new" title="Aus der Freien Presse - Auer Zeitung vom 10. Januar 2011 ..." class="liexternal">&#8220;Freien Presse &#8211; Auer Zeitung&#8221;</a> am 10. Januar 2011</small></p>
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		<title>Alzheimer-Studie: Patienten nach Diagnose auch erleichtert</title>
		<link>http://vbad.de/2008-04/alzheimer-studie-patienten-nach-diagnose-auch-erleichtert/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 11:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, David Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie tragisch eine Alzheimer-Diagnose auch sein mag, Patienten fühlen sich oft befreit, wenn sie eine Erklärung für ihre Symptome erhalten. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Washington Universität in St. Louis im Rahmen einer Studie. Sowohl bei den Patienten, als auch bei den Bezugspersonen zeigten sich Angstzustände und Depression nach der Mitteilung des Arztes im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie tragisch eine Alzheimer-Diagnose auch sein mag, Patienten fühlen sich oft befreit, wenn sie eine Erklärung für ihre Symptome erhalten. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Washington Universität in St. Louis im Rahmen einer Studie. Sowohl bei den Patienten, als auch bei den Bezugspersonen zeigten sich Angstzustände und Depression nach der Mitteilung des Arztes im selben oder in geringerem Ausmaß als zuvor. &#8220;Die Patienten wollen eine Antwort, denn sie merken, dass etwas passiert&#8221;, meint auch Ellen Wiese von der Alzheimer Forschung Initiative in Düsseldorf.</p>
<p>&#8220;Die Diagnose ist natürlich alles andere als erfreulich, aber dadurch wird die Krankheit zumindest planbar&#8221;, so Wiese. &#8220;Man kann Medikamente nehmen, um die Symptome zu verzögern und Dinge regeln, solange man dazu in der Lage ist.&#8221; Trotzdem zögerten Ärzte oft, den Patienten ihren Verdacht mitzuteilen, so die Leiter der Studie. Manche Ärzte fühlten sich dabei unwohl, teilweise aus Unsicherheit darüber, ob die Diagnose richtig sei. Während schnelle Tests wie der Mini-Mental-Status-Test nicht alle Fälle aufzeigten, seien ausführlichere Test jedoch sehr sicher, bestätigt Wiese.</p>
<p>Im Zuge der US-Studie wurden 90 Patienten und ihre Bezugspersonen im Abstand von lediglich vier Tagen befragt. In weiterführenden Untersuchungen wollen die Forscher nun Interviews über ein ganzes Jahr führen, um ihre Ergebnisse zu bestätigen. Sie vermuten außerdem, dass der Ort der Befragung, ein Alzheimer Forschungszentrum, das Resultat verfälscht haben könnte. Hier würden Patienten überdurchschnittlich gut betreut.</p>
<p>In den USA sind mittlerweile 5,1 Mio. Menschen an Alzheimer erkrankt. In Deutschland sind es 1,3 Mio. &#8220;Das ist nur eine Schätzung, denn für Alzheimer besteht keine Meldepflicht&#8221;, gibt Wiese zu bedenken. In den vergangenen Jahren hätte sich der öffentliche Umgang mit der oft tabuisierten Erkrankung verbessert, meint die Wissenschaftlerin. &#8220;Wir sagen den Patienten, dass sie ihren Nachbarn und Freunden davon erzählen sollen. Alzheimer ist nichts, wofür man sich schämen muss, sondern eine Krankheit.&#8221;</p>
<p>&nbsp;<br />
<em>Quelle: pressetext.austria &#8211; <a href="http://www.pressetext.de" target="_blank" class="liexternal">Pressetext</a></em></p>
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		<title>Neue Studie zu den Risiken des Autofahrens</title>
		<link>http://vbad.de/2008-03/neue-studie-zu-den-risiken-des-autofahrens/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 18:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, David Decker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unfälle]]></category>

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		<description><![CDATA[27.02.2008 Neue Studie zu den Risiken des Autofahrens Eine neue Studie von Forschern am Rhode Island Hospital und der Brown University hat gezeigt, dass Menschen mit Alzheimer-Krankheit mehr Unfälle haben und häufiger schlechter bei Fahrtests abschneiden, als Fahrer ohne kognitive Beeinträchtigung. Die Studie wurde im Januar in der Fachzeitschrift „Neurology&#8221; veröffentlicht. Obwohl die Studie frühere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>27.02.2008<br />
Neue Studie zu den Risiken des Autofahrens</strong></p>
<p>Eine neue Studie von Forschern am Rhode Island Hospital und der Brown University hat gezeigt, dass Menschen mit Alzheimer-Krankheit mehr Unfälle haben und häufiger schlechter bei Fahrtests abschneiden, als Fahrer ohne kognitive Beeinträchtigung. Die Studie wurde im Januar in der Fachzeitschrift „Neurology&#8221; veröffentlicht.</p>
<p>Obwohl die Studie frühere Berichte zu potentiellen Risiken von Fahrern, die sich im frühen Stadium der Alzheimer-Krankheit (der häufigsten Demenzform) befinden, bestätigt, weist sie auch darauf hin, dass Menschen mit sehr milder Demenz über längere Zeiträume weiter sicher fahren können. </p>
<p><strong>Teilnehmer und Ausführung des Forschungsprojekts</strong><br />
Die Studie schloss 127 Personen ein – 84 im Frühstadium der Alzheimer-Erkrankung und 44 dem Alter angepasste Kontrollpersonen ohne kognitive Beeinträchtigungen. Die Fahrer im frühen Stadium der Alzheimer-Erkrankung alle sechs Monate über zwei bis drei Jahre geprüft. Unter der Leitung von Professor Brian Ott untersuchte die Studie die Fahrfähigkeiten mittels Selbstauskunft, Berichten von Familienangehörigen und einem standardisierten Fahrtest.</p>
<p>Fahrtüchtigkeit von Demenz-Patienten Die Studienergebnisse weisen darauf hin, dass Menschen im frühen Stadium der Alzheimer-Krankheit öfter in Unfälle verwickelt sind und schlechter bei Fahrtests abschneiden, wenn man dies mit den Ergebnissen von Teilnehmern ohne kognitive Beeinträchtigungen vergleicht.</p>
<p>„Wir fanden auch heraus, dass Menschen mit einer als „leicht“ definierten Demenz eher bei einem Fahrtest versagten als solche, die eine „sehr leichte Demenz“ aufwiesen“, so Ott. „Unsere Ergebnisse zeigten, dass Menschen mit leichter Demenz annähernd vier mal häufiger beim Fahrtest versagten, als jene mit sehr leichter Demenz. Dies weist darauf hin, dass Menschen mit ersten Anzeichen auf eine Demenz in der Lage sind über längere Zeiträume sicher zu fahren.“</p>
<p>Ott bemerkt: „Trotzdem ist es klar, dass die Fahrtüchtigkeit von Patienten mit Demenz rapide abnimmt, daher müssen regelmäßige Fahreignungstests für Patienten gewährleistet sein.“ Ein Ratgeber der amerikanischen Akademie für Neurologie empfiehlt, dass Fahrer mit ersten Anzeichen auf eine Demenz alle sechs Monate auf ihre Fahreignung getestet werden sollten. Sicherheitstipps und viele weiter Informationen zum Thema finden Sie in der AFI-Broschüre „Sicher Auto fahren im Alter“. </p>
<p><strong>Weitere Einflüsse auf die Fahrtüchtigkeit</strong><br />
Die Studie zeigte auch, dass sowohl steigendes Lebensalter als auch geringere Bildung die Fahrtüchtigkeit beeinflussen können. Dazu Ott: „Die Chancen, bei einem Fahrtest zu versagen, steigen nach dem Überschreiten des 75. Lebensjahres um etwa 6 Prozent pro Jahr.“ Fahrer, deren Aus- und Allgemeinbildung unterdurchschnittlich waren, scheiterten innerhalb der Studiengruppe eher am Fahrtest als Fahrer mit einer besseren Bildung. </p>
<p><strong>Regelmäßige Kontrolle der Fahrtüchtigkeit und Motorradunfälle</strong><br />
Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie war, dass die Häufigkeit von Motorradunfällen von Alzheimer-Patienten während der Studie abnahm. Zusammenfassend sagt Ott: „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine regelmäßige Kontrolle der Fahrtüchtigkeit die Häufigkeit von Motorradunfällen von Fahrern mit einer leichten Demenz tatsächlich reduzieren könnte. Dies könnte eine Folge des gestiegenen Bewusstseins über die Gefahren unter Fahrern und Pflegenden sein.</p>
<p><strong>Ausblick: Entwicklung von Tests zur Fahrsicherheit</strong><br />
„Eine regelmäßige Kontrolle der Fahrtüchtigkeit kann natürlich auch das vorzeitige Ende der Fahrerlaubnis für einige Patienten bedeuten“, so Professor Ott. Die Forscher weisen darauf hin, dass es eine große Herausforderung darstellt, in Zukunft zuverlässige und sichere Tests zu entwickeln. Diese sollen Ärzte dabei unterstützen, Fahrprüfungen zu veranlassen und Empfehlungen hinsichtlich der Fahrsicherheit für Menschen im frühen Stadium einer Demenz zu geben.</p>
<p>&nbsp;<br />
<em>Dieser Artikel basiert auf einer Original-Pressemitteilung, veröffentlicht auf „Medical News Today“</em></p>
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		<title>INSIGHT Health zur Arzneimittelversorgung von Alzheimer-Patienten in Deutschland: Viele gesetzlich Krankenversicherte werden nicht leitliniengerecht versorgt</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 11:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, David Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Insight Health]]></category>
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		<description><![CDATA[Waldems-Esch (ots) – Auch wenn die Menge der modernen Alzheimerpräparate, die in den letzten Jahren zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet worden sind, von 2004 bis 2006 um 24 Prozent gestiegen ist, erhält doch die überwiegende Zahl der gesetzlich krankenversicherten Alzheimer-Patienten keine leitliniengerechte Arzneimitteltherapie. Das geht aus Daten von INSIGHT Health hervor, die diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Waldems-Esch (ots) – Auch wenn die Menge der modernen Alzheimerpräparate, die in den letzten Jahren zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet worden sind, von 2004 bis 2006 um 24 Prozent gestiegen ist, erhält doch die überwiegende Zahl der gesetzlich krankenversicherten Alzheimer-Patienten keine leitliniengerechte Arzneimitteltherapie. Das geht aus Daten von INSIGHT Health hervor, die diese aufgrund von Daten der Apothekenrechenzentren zu den zu Lasten der GKV abgerechneten Rezepte ermittelt hat.</strong></p>
<p><strong>Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts leiden in Deutschland rund 700.000 Menschen an der Alzheimer-Demenz.</strong> Davon sind ca. 630.000 gesetzlich krankenversichert. Der Therapieempfehlung der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft zufolge besteht eine leitliniengerechte Therapie der Alzheimer-Demenz in der Verordnung von AChE-Hemmern und NMDA-Rezeptorantagonisten (Memantine) bei einer durchschnittlichen Therapiedauer von zwölf Monaten. In 2006 wurden gut 48,6 Mio. Tagestherapiedosen (DDD, Defined Daily Dosage) dieser Wirkstoffe zu Lasten der GKV verordnet. Davon entfielen 29,8 Mio. auf AChE-Hemmer und 18,8 Mio. auf NMDA-Rezeptorantagonisten. Dieses Volumen entspricht – bezogen auf die leitliniengerechte Therapie – 133.200 Therapiejahren. Mithin hätten im letzten Jahr lediglich rund 21 Prozent der an Alzheimer-Demenz erkrankten GKV-Versicherten eine leitliniengerechte Therapie über ein Jahr erhalten können.</p>
<p>Nach den INSIGHT Health vorliegenden anonymisierten Patientendaten erhielten jedoch tatsächlich 291.000 GKV-Versicherte Anti-Alzheimerpräparate aus den genannten Wirkstoffgruppen. Dies ergibt rechnerisch ein mittleres Versorgungsniveau von 167 DDD je tatsächlich therapiertem GKV-versicherten Alzheimer-Patienten. Dies reicht für eine Therapiedauer von fünf bis sechs Monaten.</p>
<p>Von den 630.000 an Alzheimer-Demenz erkrankten GKV-Versicherten erhielten 2006 also lediglich rund 45 Prozent eine Arzneimitteltherapie mit einem leitliniengerechten Präparat. Bei den therapierten Alzheimer-Patienten erreicht das Verordnungsvolumen weniger als 50 Prozent dessen, was die entsprechende Leitlinie vorsieht.</p>
<p>Nach den bislang vorliegenden Zahlen wird sich daran auch im laufenden Jahr wenig ändern. So wurden bis Ende Oktober dieses Jahres 44,9 Mio. DDD der entsprechenden Wirkstoffe zu Lasten der GKV verordnet. Bis Ende des Jahres dürfte somit ein Gesamtverordnungsvolumen von knapp 54 Mio. DDD erreicht werden. Das würde gegenüber dem letzten Jahr zwar einer Steigerung von fast elf Prozent entsprechen, angesichts der beschriebenen Versorgungssituation wird die Lücke zum tatsächlichen Versorgungsbedarf jedoch weiterhin groß bleiben. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass auch die Zahl der Alzheimer-Patienten aufgrund der demografischen Entwicklung in den kommenden Jahren stark ansteigen wird. </p>
<p>&nbsp;<br />
<em>Quelle: Pressemeldung von OTS l Autor: Jürgen Rost, INSIGHT Health, 12.12.2007</em></p>
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		<title>Einsamkeit im Alter erhöht Demenzrisiko</title>
		<link>http://vbad.de/2007-12/einsamkeit-im-alter-erhoeht-demenzrisiko/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 23:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Eva Beyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kontakte]]></category>

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		<description><![CDATA[CHICAGO (MedCon) Leben Senioren in sozialer Isolation, haben sie ein erhöhtes Risiko, an Demenz zu erkranken. Dies berichten Wissenschaftler des &#8220;Rush Alzheimer&#8217;s Disease Center&#8221; der University of Chicago in der Zeitschrift &#8220;Archives of General Psychiatry.&#8221; Soziale Kontakte machen den Unterschied Für ihre vierjährige Langzeitstudie hatten Dr. Robert Wilson und seine Kollegen die sozialen Kontakte von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>CHICAGO (MedCon) Leben Senioren in sozialer Isolation, haben sie ein erhöhtes Risiko, an Demenz zu erkranken. Dies berichten Wissenschaftler des &#8220;Rush Alzheimer&#8217;s Disease Center&#8221; der University of Chicago in der Zeitschrift &#8220;Archives of General Psychiatry.&#8221;</p>
<p><strong>Soziale Kontakte machen den Unterschied</strong><br />
Für ihre vierjährige Langzeitstudie hatten Dr. Robert Wilson und seine Kollegen die sozialen Kontakte von 823 älteren Bewohnern von Altenheimen ohne Demenz analysiert. Nach deren Tod untersuchten sie die Gehirne der Studienteilnehmer auf Anzeichen einer Demenz.</p>
<p>Die soziale Isolation der Senioren beurteilten die Wissenschaftler zu Studienbeginn und dann im jährlichen Abstand mit Hilfe einer fünfstufigen Skala. Zu Beginn der Studie bewerteten sie die Einsamkeit der Studienteilnehmer im Durchschnitt mit 2,3 ± 0,6 Punkten.</p>
<p>Während der Beobachtungsphase erkrankten 76 Senioren an Alzheimer&#8217;scher Demenz. Die Auswertung der Sozialkontakte zeigte, dass einsame Senioren (Einsamkeitswert 3,2) ein mehr als doppelt so hohes Risiko besaßen, an Demenz zu erkranken, als Personen, die nicht oder weniger einsam waren (Einsamkeitswert 1,4).</p>
<p><strong>Alleinsein beeinträchtigt geistige Leistungsfähigkeit</strong><br />
Einsamkeit war darüber hinaus mit einer schlechteren geistigen Leistungsfähigkeit bei Studienbeginn und einem schnelleren geistigen Verfall im Verlauf der Studie verbunden. Zwischen dem mittleren Grad an sozialer Isolation während der Studie und dem geistigen Verfall sowie dem Auftreten von Alzheimer&#8217;scher Demenz fanden die Wissenschaftler einen starken Zusammenhang. Bei den einsamen Senioren trat im Lauf der Studie auch keine deutliche Verbesserung der sozialen Situation ein.</p>
<p>Bei den 90 Personen, die im Lauf der Studie verstarben und deren Gehirn nach dem Tod untersucht wurde, fanden die Wissenschaftler allerdings keinen Zusammenhang zwischen der Einsamkeit der untersuchten Personen und der Alzheimer-Pathologie oder einem Hirninfarkt. </p>
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		<title>Deutsche setzen im Pflegefall auf die Familie</title>
		<link>http://vbad.de/2007-09/deutsche-setzen-im-pflegefall-auf-die-familie/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2007 15:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, David Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegefall]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zeigte sich, dass Deutsche im Pflegefall in erster Linie Unterstützung durch ihre Familie, dann durch Profis von Pflegediensten und stationären Einrichtungen suchen. 57 Prozent der Männer und 46 Prozent der Frauen, dass ihr Partner sie im Pflegefall unterstützt. Zwölf Prozent der Befragten würden sich im Pflegefall auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zeigte sich, dass Deutsche im Pflegefall <strong>in erster Linie Unterstützung durch ihre Familie, dann durch Profis von Pflegediensten und stationären Einrichtungen suchen</strong>.</p>
<p>57 Prozent der Männer und 46 Prozent der Frauen, dass ihr Partner sie im Pflegefall unterstützt. Zwölf Prozent der Befragten würden sich im Pflegefall auf eine Tochter oder Schwiegertochter verlassen, während nur vier Prozent auf Sohn oder Schwiegersohn bauen.</p>
<p>Jeder sechste Befragte setzt auf Unterstützung durch einen häuslichen Pflegedienst, jeder zehnte auf Personal eines Alten- und Pflegeheimes. Vor der Pflege streben die meisten Menschen (81 Prozent) einen möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden an &#8211; auch wenn jeder vierte der über 70-jährigen allein stehend ist. Selbst im Falle einer Pflegebedürftigkeit würden 60 Prozent der Befragten am liebsten so lange wie möglich zuhause versorgt werden.</p>
<p>nbsp;<br />
<em>Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach</em></p>
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