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	<title>VBAD e.V. &#187; Demenz</title>
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	<description>Im Vertrauen auf einen guten Weg</description>
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		<title>Alzheimer-Studie: Patienten nach Diagnose auch erleichtert</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 11:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Ilona Lötsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie tragisch eine Alzheimer-Diagnose auch sein mag, Patienten f&#252;hlen sich oft befreit, wenn sie eine Erkl&#228;rung f&#252;r ihre Symptome erhalten. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Washington Universit&#228;t in St. Louis im Rahmen einer Studie. Sowohl bei den Patienten, als auch bei den Bezugspersonen zeigten sich Angstzust&#228;nde und Depression nach der Mitteilung des Arztes im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie tragisch eine Alzheimer-Diagnose auch sein mag, Patienten f&#252;hlen sich oft befreit, wenn sie eine Erkl&#228;rung f&#252;r ihre Symptome erhalten. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Washington Universit&#228;t in St. Louis im Rahmen einer Studie. Sowohl bei den Patienten, als auch bei den Bezugspersonen zeigten sich Angstzust&#228;nde und Depression nach der Mitteilung des Arztes im selben oder in geringerem Ausma&#223; als zuvor. &#8220;Die Patienten wollen eine Antwort, denn sie merken, dass etwas passiert&#8221;, meint auch Ellen Wiese von der Alzheimer Forschung Initiative in D&#252;sseldorf.</p>
<p>&#8220;Die Diagnose ist nat&#252;rlich alles andere als erfreulich, aber dadurch wird die Krankheit zumindest planbar&#8221;, so Wiese. &#8220;Man kann Medikamente nehmen, um die Symptome zu verz&#246;gern und Dinge regeln, solange man dazu in der Lage ist.&#8221; Trotzdem z&#246;gerten &#196;rzte oft, den Patienten ihren Verdacht mitzuteilen, so die Leiter der Studie. Manche &#196;rzte f&#252;hlten sich dabei unwohl, teilweise aus Unsicherheit dar&#252;ber, ob die Diagnose richtig sei. W&#228;hrend schnelle Tests wie der Mini-Mental-Status-Test nicht alle F&#228;lle aufzeigten, seien ausf&#252;hrlichere Test jedoch sehr sicher, best&#228;tigt Wiese.</p>
<p>Im Zuge der US-Studie wurden 90 Patienten und ihre Bezugspersonen im Abstand von lediglich vier Tagen befragt. In weiterf&#252;hrenden Untersuchungen wollen die Forscher nun Interviews &#252;ber ein ganzes Jahr f&#252;hren, um ihre Ergebnisse zu best&#228;tigen. Sie vermuten au&#223;erdem, dass der Ort der Befragung, ein Alzheimer Forschungszentrum, das Resultat verf&#228;lscht haben k&#246;nnte. Hier w&#252;rden Patienten &#252;berdurchschnittlich gut betreut.</p>
<p>In den USA sind mittlerweile 5,1 Mio. Menschen an Alzheimer erkrankt. In Deutschland sind es 1,3 Mio. &#8220;Das ist nur eine Sch&#228;tzung, denn f&#252;r Alzheimer besteht keine Meldepflicht&#8221;, gibt Wiese zu bedenken. In den vergangenen Jahren h&#228;tte sich der &#246;ffentliche Umgang mit der oft tabuisierten Erkrankung verbessert, meint die Wissenschaftlerin. &#8220;Wir sagen den Patienten, dass sie ihren Nachbarn und Freunden davon erz&#228;hlen sollen. Alzheimer ist nichts, wof&#252;r man sich sch&#228;men muss, sondern eine Krankheit.&#8221;</p>
<p>&nbsp;<br />
<em>Quelle: pressetext.austria &#8211; <a href="http://www.pressetext.de" target="_blank" class="liexternal">Pressetext</a></em></p>
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		<title>Neue Studie zu den Risiken des Autofahrens</title>
		<link>http://vbad.de/2008-03/neue-studie-zu-den-risiken-des-autofahrens/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 18:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Ilona Lötsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Autofahren]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrtests]]></category>
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		<description><![CDATA[27.02.2008 Neue Studie zu den Risiken des Autofahrens Eine neue Studie von Forschern am Rhode Island Hospital und der Brown University hat gezeigt, dass Menschen mit Alzheimer-Krankheit mehr Unf&#228;lle haben und h&#228;ufiger schlechter bei Fahrtests abschneiden, als Fahrer ohne kognitive Beeintr&#228;chtigung. Die Studie wurde im Januar in der Fachzeitschrift „Neurology&#8221; ver&#246;ffentlicht. Obwohl die Studie fr&#252;here [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>27.02.2008<br />
Neue Studie zu den Risiken des Autofahrens</strong></p>
<p>Eine neue Studie von Forschern am Rhode Island Hospital und der Brown University hat gezeigt, dass Menschen mit Alzheimer-Krankheit mehr Unf&#228;lle haben und h&#228;ufiger schlechter bei Fahrtests abschneiden, als Fahrer ohne kognitive Beeintr&#228;chtigung. Die Studie wurde im Januar in der Fachzeitschrift „Neurology&#8221; ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Obwohl die Studie fr&#252;here Berichte zu potentiellen Risiken von Fahrern, die sich im fr&#252;hen Stadium der Alzheimer-Krankheit (der h&#228;ufigsten Demenzform) befinden, best&#228;tigt, weist sie auch darauf hin, dass Menschen mit sehr milder Demenz &#252;ber l&#228;ngere Zeitr&#228;ume weiter sicher fahren k&#246;nnen. </p>
<p><strong>Teilnehmer und Ausf&#252;hrung des Forschungsprojekts</strong><br />
Die Studie schloss 127 Personen ein – 84 im Fr&#252;hstadium der Alzheimer-Erkrankung und 44 dem Alter angepasste Kontrollpersonen ohne kognitive Beeintr&#228;chtigungen. Die Fahrer im fr&#252;hen Stadium der Alzheimer-Erkrankung alle sechs Monate &#252;ber zwei bis drei Jahre gepr&#252;ft. Unter der Leitung von Professor Brian Ott untersuchte die Studie die Fahrf&#228;higkeiten mittels Selbstauskunft, Berichten von Familienangeh&#246;rigen und einem standardisierten Fahrtest.</p>
<p>Fahrt&#252;chtigkeit von Demenz-Patienten Die Studienergebnisse weisen darauf hin, dass Menschen im fr&#252;hen Stadium der Alzheimer-Krankheit &#246;fter in Unf&#228;lle verwickelt sind und schlechter bei Fahrtests abschneiden, wenn man dies mit den Ergebnissen von Teilnehmern ohne kognitive Beeintr&#228;chtigungen vergleicht.</p>
<p>„Wir fanden auch heraus, dass Menschen mit einer als „leicht“ definierten Demenz eher bei einem Fahrtest versagten als solche, die eine „sehr leichte Demenz“ aufwiesen“, so Ott. „Unsere Ergebnisse zeigten, dass Menschen mit leichter Demenz ann&#228;hernd vier mal h&#228;ufiger beim Fahrtest versagten, als jene mit sehr leichter Demenz. Dies weist darauf hin, dass Menschen mit ersten Anzeichen auf eine Demenz in der Lage sind &#252;ber l&#228;ngere Zeitr&#228;ume sicher zu fahren.“</p>
<p>Ott bemerkt: „Trotzdem ist es klar, dass die Fahrt&#252;chtigkeit von Patienten mit Demenz rapide abnimmt, daher m&#252;ssen regelm&#228;&#223;ige Fahreignungstests f&#252;r Patienten gew&#228;hrleistet sein.“ Ein Ratgeber der amerikanischen Akademie f&#252;r Neurologie empfiehlt, dass Fahrer mit ersten Anzeichen auf eine Demenz alle sechs Monate auf ihre Fahreignung getestet werden sollten. Sicherheitstipps und viele weiter Informationen zum Thema finden Sie in der AFI-Brosch&#252;re „Sicher Auto fahren im Alter“. </p>
<p><strong>Weitere Einfl&#252;sse auf die Fahrt&#252;chtigkeit</strong><br />
Die Studie zeigte auch, dass sowohl steigendes Lebensalter als auch geringere Bildung die Fahrt&#252;chtigkeit beeinflussen k&#246;nnen. Dazu Ott: „Die Chancen, bei einem Fahrtest zu versagen, steigen nach dem &#220;berschreiten des 75. Lebensjahres um etwa 6 Prozent pro Jahr.“ Fahrer, deren Aus- und Allgemeinbildung unterdurchschnittlich waren, scheiterten innerhalb der Studiengruppe eher am Fahrtest als Fahrer mit einer besseren Bildung. </p>
<p><strong>Regelm&#228;&#223;ige Kontrolle der Fahrt&#252;chtigkeit und Motorradunf&#228;lle</strong><br />
Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie war, dass die H&#228;ufigkeit von Motorradunf&#228;llen von Alzheimer-Patienten w&#228;hrend der Studie abnahm. Zusammenfassend sagt Ott: „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine regelm&#228;&#223;ige Kontrolle der Fahrt&#252;chtigkeit die H&#228;ufigkeit von Motorradunf&#228;llen von Fahrern mit einer leichten Demenz tats&#228;chlich reduzieren k&#246;nnte. Dies k&#246;nnte eine Folge des gestiegenen Bewusstseins &#252;ber die Gefahren unter Fahrern und Pflegenden sein.</p>
<p><strong>Ausblick: Entwicklung von Tests zur Fahrsicherheit</strong><br />
„Eine regelm&#228;&#223;ige Kontrolle der Fahrt&#252;chtigkeit kann nat&#252;rlich auch das vorzeitige Ende der Fahrerlaubnis f&#252;r einige Patienten bedeuten“, so Professor Ott. Die Forscher weisen darauf hin, dass es eine gro&#223;e Herausforderung darstellt, in Zukunft zuverl&#228;ssige und sichere Tests zu entwickeln. Diese sollen &#196;rzte dabei unterst&#252;tzen, Fahrpr&#252;fungen zu veranlassen und Empfehlungen hinsichtlich der Fahrsicherheit f&#252;r Menschen im fr&#252;hen Stadium einer Demenz zu geben.</p>
<p>&nbsp;<br />
<em>Dieser Artikel basiert auf einer Original-Pressemitteilung, ver&#246;ffentlicht auf „Medical News Today“</em></p>
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		<title>INSIGHT Health zur Arzneimittelversorgung von Alzheimer-Patienten in Deutschland: Viele gesetzlich Krankenversicherte werden nicht leitliniengerecht versorgt</title>
		<link>http://vbad.de/2008-02/insight-health-zur-arzneimittelversorgung-von-alzheimer-patienten-in-deutschland-viele-gesetzlich-krankenversicherte-werden-nicht-leitliniengerecht-versorgt/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 11:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Ilona Lötsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Waldems-Esch (ots) – Auch wenn die Menge der modernen Alzheimerpr&#228;parate, die in den letzten Jahren zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet worden sind, von 2004 bis 2006 um 24 Prozent gestiegen ist, erh&#228;lt doch die &#252;berwiegende Zahl der gesetzlich krankenversicherten Alzheimer-Patienten keine leitliniengerechte Arzneimitteltherapie. Das geht aus Daten von INSIGHT Health hervor, die diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Waldems-Esch (ots) – Auch wenn die Menge der modernen Alzheimerpr&#228;parate, die in den letzten Jahren zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet worden sind, von 2004 bis 2006 um 24 Prozent gestiegen ist, erh&#228;lt doch die &#252;berwiegende Zahl der gesetzlich krankenversicherten Alzheimer-Patienten keine leitliniengerechte Arzneimitteltherapie. Das geht aus Daten von INSIGHT Health hervor, die diese aufgrund von Daten der Apothekenrechenzentren zu den zu Lasten der GKV abgerechneten Rezepte ermittelt hat.</strong></p>
<p><strong>Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts leiden in Deutschland rund 700.000 Menschen an der Alzheimer-Demenz.</strong> Davon sind ca. 630.000 gesetzlich krankenversichert. Der Therapieempfehlung der Arzneimittelkommission der Deutschen &#196;rzteschaft zufolge besteht eine leitliniengerechte Therapie der Alzheimer-Demenz in der Verordnung von AChE-Hemmern und NMDA-Rezeptorantagonisten (Memantine) bei einer durchschnittlichen Therapiedauer von zw&#246;lf Monaten. In 2006 wurden gut 48,6 Mio. Tagestherapiedosen (DDD, Defined Daily Dosage) dieser Wirkstoffe zu Lasten der GKV verordnet. Davon entfielen 29,8 Mio. auf AChE-Hemmer und 18,8 Mio. auf NMDA-Rezeptorantagonisten. Dieses Volumen entspricht – bezogen auf die leitliniengerechte Therapie – 133.200 Therapiejahren. Mithin h&#228;tten im letzten Jahr lediglich rund 21 Prozent der an Alzheimer-Demenz erkrankten GKV-Versicherten eine leitliniengerechte Therapie &#252;ber ein Jahr erhalten k&#246;nnen.</p>
<p>Nach den INSIGHT Health vorliegenden anonymisierten Patientendaten erhielten jedoch tats&#228;chlich 291.000 GKV-Versicherte Anti-Alzheimerpr&#228;parate aus den genannten Wirkstoffgruppen. Dies ergibt rechnerisch ein mittleres Versorgungsniveau von 167 DDD je tats&#228;chlich therapiertem GKV-versicherten Alzheimer-Patienten. Dies reicht f&#252;r eine Therapiedauer von f&#252;nf bis sechs Monaten.</p>
<p>Von den 630.000 an Alzheimer-Demenz erkrankten GKV-Versicherten erhielten 2006 also lediglich rund 45 Prozent eine Arzneimitteltherapie mit einem leitliniengerechten Pr&#228;parat. Bei den therapierten Alzheimer-Patienten erreicht das Verordnungsvolumen weniger als 50 Prozent dessen, was die entsprechende Leitlinie vorsieht.</p>
<p>Nach den bislang vorliegenden Zahlen wird sich daran auch im laufenden Jahr wenig &#228;ndern. So wurden bis Ende Oktober dieses Jahres 44,9 Mio. DDD der entsprechenden Wirkstoffe zu Lasten der GKV verordnet. Bis Ende des Jahres d&#252;rfte somit ein Gesamtverordnungsvolumen von knapp 54 Mio. DDD erreicht werden. Das w&#252;rde gegen&#252;ber dem letzten Jahr zwar einer Steigerung von fast elf Prozent entsprechen, angesichts der beschriebenen Versorgungssituation wird die L&#252;cke zum tats&#228;chlichen Versorgungsbedarf jedoch weiterhin gro&#223; bleiben. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass auch die Zahl der Alzheimer-Patienten aufgrund der demografischen Entwicklung in den kommenden Jahren stark ansteigen wird. </p>
<p>&nbsp;<br />
<em>Quelle: Pressemeldung von OTS l Autor: J&#252;rgen Rost, INSIGHT Health, 12.12.2007</em></p>
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		<title>Einsamkeit im Alter erh&#246;ht Demenzrisiko</title>
		<link>http://vbad.de/2007-12/einsamkeit-im-alter-erhoeht-demenzrisiko/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 23:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, Eva Beyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Kontakte]]></category>

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		<description><![CDATA[CHICAGO (MedCon) Leben Senioren in sozialer Isolation, haben sie ein erh&#246;htes Risiko, an Demenz zu erkranken. Dies berichten Wissenschaftler des &#8220;Rush Alzheimer&#8217;s Disease Center&#8221; der University of Chicago in der Zeitschrift &#8220;Archives of General Psychiatry.&#8221; Soziale Kontakte machen den Unterschied F&#252;r ihre vierj&#228;hrige Langzeitstudie hatten Dr. Robert Wilson und seine Kollegen die sozialen Kontakte von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>CHICAGO (MedCon) Leben Senioren in sozialer Isolation, haben sie ein erh&#246;htes Risiko, an Demenz zu erkranken. Dies berichten Wissenschaftler des &#8220;Rush Alzheimer&#8217;s Disease Center&#8221; der University of Chicago in der Zeitschrift &#8220;Archives of General Psychiatry.&#8221;</p>
<p><strong>Soziale Kontakte machen den Unterschied</strong><br />
F&#252;r ihre vierj&#228;hrige Langzeitstudie hatten Dr. Robert Wilson und seine Kollegen die sozialen Kontakte von 823 &#228;lteren Bewohnern von Altenheimen ohne Demenz analysiert. Nach deren Tod untersuchten sie die Gehirne der Studienteilnehmer auf Anzeichen einer Demenz.</p>
<p>Die soziale Isolation der Senioren beurteilten die Wissenschaftler zu Studienbeginn und dann im j&#228;hrlichen Abstand mit Hilfe einer f&#252;nfstufigen Skala. Zu Beginn der Studie bewerteten sie die Einsamkeit der Studienteilnehmer im Durchschnitt mit 2,3 ± 0,6 Punkten.</p>
<p>W&#228;hrend der Beobachtungsphase erkrankten 76 Senioren an Alzheimer&#8217;scher Demenz. Die Auswertung der Sozialkontakte zeigte, dass einsame Senioren (Einsamkeitswert 3,2) ein mehr als doppelt so hohes Risiko besa&#223;en, an Demenz zu erkranken, als Personen, die nicht oder weniger einsam waren (Einsamkeitswert 1,4).</p>
<p><strong>Alleinsein beeintr&#228;chtigt geistige Leistungsf&#228;higkeit</strong><br />
Einsamkeit war dar&#252;ber hinaus mit einer schlechteren geistigen Leistungsf&#228;higkeit bei Studienbeginn und einem schnelleren geistigen Verfall im Verlauf der Studie verbunden. Zwischen dem mittleren Grad an sozialer Isolation w&#228;hrend der Studie und dem geistigen Verfall sowie dem Auftreten von Alzheimer&#8217;scher Demenz fanden die Wissenschaftler einen starken Zusammenhang. Bei den einsamen Senioren trat im Lauf der Studie auch keine deutliche Verbesserung der sozialen Situation ein.</p>
<p>Bei den 90 Personen, die im Lauf der Studie verstarben und deren Gehirn nach dem Tod untersucht wurde, fanden die Wissenschaftler allerdings keinen Zusammenhang zwischen der Einsamkeit der untersuchten Personen und der Alzheimer-Pathologie oder einem Hirninfarkt. </p>
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		<title>Deutsche setzen im Pflegefall auf die Familie</title>
		<link>http://vbad.de/2007-09/deutsche-setzen-im-pflegefall-auf-die-familie/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2007 15:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion, David Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegefall]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Umfrage des Instituts f&#252;r Demoskopie Allensbach zeigte sich, dass Deutsche im Pflegefall in erster Linie Unterst&#252;tzung durch ihre Familie, dann durch Profis von Pflegediensten und station&#228;ren Einrichtungen suchen. 57 Prozent der M&#228;nner und 46 Prozent der Frauen, dass ihr Partner sie im Pflegefall unterst&#252;tzt. Zw&#246;lf Prozent der Befragten w&#252;rden sich im Pflegefall auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Umfrage des Instituts f&#252;r Demoskopie Allensbach zeigte sich, dass Deutsche im Pflegefall <strong>in erster Linie Unterst&#252;tzung durch ihre Familie, dann durch Profis von Pflegediensten und station&#228;ren Einrichtungen suchen</strong>.</p>
<p>57 Prozent der M&#228;nner und 46 Prozent der Frauen, dass ihr Partner sie im Pflegefall unterst&#252;tzt. Zw&#246;lf Prozent der Befragten w&#252;rden sich im Pflegefall auf eine Tochter oder Schwiegertochter verlassen, w&#228;hrend nur vier Prozent auf Sohn oder Schwiegersohn bauen.</p>
<p>Jeder sechste Befragte setzt auf Unterst&#252;tzung durch einen h&#228;uslichen Pflegedienst, jeder zehnte auf Personal eines Alten- und Pflegeheimes. Vor der Pflege streben die meisten Menschen (81 Prozent) einen m&#246;glichst langen Verbleib in den eigenen vier W&#228;nden an &#8211; auch wenn jeder vierte der &#252;ber 70-j&#228;hrigen allein stehend ist. Selbst im Falle einer Pflegebed&#252;rftigkeit w&#252;rden 60 Prozent der Befragten am liebsten so lange wie m&#246;glich zuhause versorgt werden.</p>
<p>nbsp;<br />
<em>Quelle: Institut f&#252;r Demoskopie Allensbach</em></p>
]]></content:encoded>
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