Technik soll Forschung nach Alzheimer beschleunigen
Radioaktive Substanzen für die Diagnose und Therapie neurologischer Erkrankungen des Gehirns wie Alzheimer können jetzt in einem Teilchenbeschleuniger in Leipzig hergestellt werden. …
Zur Erkennung von Demenzkrankheiten wird die sogenannte Positronen-Emissions-Tomographie eingesetzt. Dabei benutzen die Wissenschaftler eine radioaktiv markierte Substanz, die auf Basis einer in südamerikanischen Pfeilgiftfröschen vorkommenden Verbindung entwickelt wurde. Die Kosten für die Anlage liegen bei rund 3,6 Millionen Euro.
Auch Wissenschaftler der TU Darmstadt haben ein neues Diagnoseverfahren für Alzheimer entwickelt. Dazu machen sie Eiweiß-Ablagerungen in der Nasenschleimhaut sichtbar, die sich dort bereits Jahre vor Ausbruch nachweisen lassen.
(Quelle: Freie Presse vom 17. November 2011, Marienberger Zeitung, Seite 2)



